frank_inderthal

Bürgermeister Frank Inderthal:

„Ich bin introvertiert und still"

Über die Themen, die den 39-jährigen Politiker und Solmser Bürgermeister umtreiben, lesen wir fast täglich in der Zeitung.

Aber was wissen wir von Frank Inderthal als Mensch, der von sich sagt, dass er in jedem Fall ehrlich bleiben und die Konsequenzen seiner Fehler tragen will und der seine Erfolge Gebeten zuschreibt? Anette Bauscher hat mit ihm gesprochen.

Frank, Du hast klare Prioritäten gesetzt mit der Äußerung, dass Dein Glaube gleich nach Deiner Familie und noch vor der Politik kommt. Stimmt das so?

Das muss ich ein bisschen korrigieren: In erster Linie steht Jesus für mich! Lange bevor wir Kinder hatten, habe ich zu meiner Frau gesagt, dass an erster Stelle Jesus kommt und danach erst sie. Das war für sie nicht so leicht einzuordnen und zu akzeptieren. Constanze (Conny) hatte ich durch meine Klasse in der Goetheschule mit achtzehneinhalb kennen gelernt. Für unsere Hochzeit wünschten wir uns dann das Lied: „Eine feste Burg ist unser Gott." Darin heißt es: „Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib: Lass fahren dahin, sie haben's kein Gewinn, das Reich muss uns doch bleiben." Das war für eine Eheschließung zwar ein bisschen starker Tobak, aber dennoch blieben wir dabei, auch als Christian Schwark Bedenken angemeldet hatte.

Ist die Politik, die als „schmutzig" betitelt wird, mit dem Glauben vereinbar?

Ja, ich hab mich sehr bewusst damals für die Politik entschieden, als ich von Niederlemp nach Niederbiel gezogen bin. Da hab ich mir überlegt, wo ich mich am besten einbringen kann. Dann bin ich bei einem Engagement in der Stadtverordnetenversammlung gelandet. Ich dachte mir, das könnte von meinem Wesen und meinen Gaben her etwas werden. Ganz von selbst sind die Türen dorthin aufgegangen. Bisher hat sich dieser Konflikt noch gar nicht gestellt.

Der Spiegel-Redakteur Jan Fleischhauer soll einmal gesagt haben: „Links ist das Lebensgefühl, immer auf der richtigen Seite zu stehen." Ist das der Grund, warum Du Dich in der SPD engagierst?

Nein, dafür gibt es zwei andere Gründe. Der eine ist, dass mein Vater bereits Mitglied der SPD war. Und der ist schon mit 52 Jahren verstorben und ich hab immer nach einer Sache gesucht, in der ich meinem Vater nacheifern kann. Sonst gab es einige Punkte, an denen ich ihm hätte nicht nacheifern wollen. Aber da konnte ich mich mit ihm identifizieren. Der andere Grund war, dass ich hier eine aktive SPD erlebt habe, die sich teilweise – etwa durch die Person Hans-Helmut Hofmann – auch in der Kirche wiedergefunden hat.

War die Zeit einfach nur reif für den Wechsel – oder wollte Gott Dich als Bürgermeister?

Am Wahlabend war ich über das Ergebnis überrascht – trotz allem. Es ist doch eher ungewöhnlich, wenn man nach 18 Jahren gegen einen Amtsinhaber eine Wahl gewinnen kann, dem nichts Konkretes vorzuwerfen ist. Bei meiner Dankesrede habe ich als Erstes meinem himmlischen Vater dafür gedankt, dass er mir das Amt gegeben hat. In der Zeit vor der Wahl habe ich oft darüber nachgedacht: Was wäre wenn? Der ganze Wahlkampf ist ja damit verbunden, dass man sich sehr intensiv damit auseinandersetzt und um das Amt kämpft. Da habe ich mir immer wieder die Gideongeschichte durchgelesen (Richter 6 - 8). Und für mich festgemacht, dass es darum ging, wie Gideon sein Heer zusammenstellt hat. Gott sagte zu ihm: Wer ängstlich und verzagt ist, der kehre um ... Und er hat das Heer verkleinert, um zu vermeiden, dass die Israeliten sich am Ende selbst für den Sieg rühmen. Für mich war klar: Wenn ich diese Wahl gewinne, waren nicht die Werbeaktionen das Entscheidende, sondern dass es mein Platz sein sollte. So sehe ich das auch noch heute.

Spielte auch der finanzielle Aspekt eine Rolle?

Wenn ich meinen Stundenlohn ausrechne, stelle ich mich eher schlechter. Und die Möglichkeiten meiner Frau, arbeiten zu gehen, sind durch mein Amt stark eingeschränkt. Insofern sind die Karrieregründe untergeordnet.

Wie wärst Du mit einer Ablehnung umgegangen? Eine Ablehnung wäre für mich in Ordnung gewesen. Denn ein wichtiger Aspekt, zur Wahl anzutreten, war der, glaubwürdig zu sein. Im Vorfeld habe ich die Position in der Stadtverordnetenversammlung vertreten: Wenn es an die Wahl geht, dann muss man auch die Traute haben, sich ihr zu stellen.

Nach der Schule hast Du die Beamtenlaufbahn eingeschlagen. In welchem Alter hattest Du Dir das vorgenommen?

Direkt nach dem Abitur. Da ging ich zur Universitätsverwaltung nach Gießen und entschloss mich für die Laufbahn des gehobenen Dienstes. Nach diesen drei Jahren Ausbildung - seit 1994 – war ich dann in der Landwirtschaftsverwaltung eingesetzt.

Warum Beamter? Hast Du ein großes Sicherheits-bedürfnis?

Das war sicherlich ein Aspekt, allerdings war es nach dem Abi so, dass ich eine Ausbildung gesucht habe, die möglichst schnell in die Unabhängigkeit führen sollte. 1994 habe ich in Wetzlar schon gleich eine eigene Wohnung gesucht. Die Alternative wäre ein Studium gewesen, das hätte mir aber zu lange gedauert und ich wäre von meinen Eltern wirtschaftlich zu lange abhängig gewesen. Das wollte ich damals nicht.

Aber wenn Gott doch Deine feste Burg ist ...?

Heute ist es genau so: In dem Moment, als ich Bürgermeister von Solms wurde, habe ich meine Stellung beim Land Hessen gekündigt. Es gibt kein Rückkehrrecht. Wenn ich also nicht wiedergewählt werden würde, müsste ich mir irgendeinen anderen Job suchen.

Kannst Du in Deinem Amt immer nur reagieren – oder bleibt auch noch Zeit zum Agieren?

Es ist ganz wichtig, sich Ziele zu setzen und sie zu verfolgen, das ist auch in manchen Dingen gelungen, wie etwa mit dem Waldkindergarten, dem Trauzimmer auf dem Altenberg oder auch mit dem Solarpark. Es gibt durchaus Möglichkeiten, auch in Zeiten knapper Finanzbudgets politisch zu gestalten. Das bedarf nur mehr Fantasie. In anderen Dingen ist der Rahmen vorgegeben, da kann man dann halt nur reagieren.

Zerreißt es Dich manchmal, wenn Du eine Zielgruppe bedienst und damit die andere verärgerst?

Ja, das ist so. Man kann sich das geflügelte Wort, dass man es nicht allen Recht machen kann,immer wieder sagen. Aber wenn die Betroffenen dann mit ihrer Kritik kommen, tut es mir in dem Moment weh. Das fühlt sich unangenehm und schlecht an. Ich werbe um Verständnis und muss falsche Erwartungshaltungen auch mal zurechtrücken.

Wodurch glaubst Du? Gab es einen Tag X in Deinem Leben, eine eindrückliche Erfahrung, in der Gott Dir persönlich begegnet ist – oder hast Du den Glauben schon mit der Muttermilch aufgesogen?

Ich komme aus einem Elternhaus, in dem der Glaube keine große Rolle gespielt hat. Eher das Übliche: Gottesdienst an Weihnachten. Durch die Nachbarschaft bin ich in den Kindergottesdienst und die Jungschar mitgenommen worden. Erst mit 13 oder 14 bin ich in Niederlemp in einen Hauskreis gegangen. Im Nachhinein ist mir aufgegangen, dass es viele Leute gab, die für mich gebetet haben. Diese Zeit war für mich eine intensive Zeit mit einem intensiven Bibelstudium bei einem Ehepaar mit offenem Haus. Dann wurde es mir sehr ernst mit dem Glauben, auch wenn ich das nicht an einem bestimmten Tag festmachen konnte. Dann kamen der CVJM und die Schülerbibelkreise in der Schule dazu. Aber der Hauskreis war die prägende Phase.

Was bedeutet Jesus Christus für Dich persönlich?

Jesus Christus ist das, was den Sinn gibt für mein Leben. Zu wissen, dass er für meine Schuld geradegestanden hat, aber vor allem, dass er gesagt hat, dass ich jeden Tag in meinem Leben auf ihn bauen und mit ihm leben kann. Jesus ist mir Maßstab bei den Herausforderungen im Alltag und für Entscheidungen, ob das privat ist oder in meinem Amt.

Dient Dir die Bibel in konkreten Alltags- oder Berufsfragen als Orientierung?

Die Ehrlichkeit, die sich aus den Geboten ergibt, ist schon ein Grundpfeiler für Entscheidungen. Es ist mir ganz wichtig, dass ich sehr transparent mit dem umgehe, was zu tun ist, mit negativen Informationen - auch wenn es mich selbst betrifft - ebenso wie mit positiven. Das betrifft vor allem die Zusammenarbeit mit der Stadtverordnetenversammlung und allen Fraktionen. „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel." (Matthäus 5, 37)

Jesus als Maßstab: Wie geht das ganz praktisch?

Man bleibt Mensch, man bleibt fehlbar. Davor bin ich auch nicht gefeit, und da stehe ich unter Beobachtung. Auch privat, in der Ehe oder in Situationen, wo ich als Vater gefragt bin. Mir ist wichtig, unsere drei Kinder zu erziehen und ihnen ein Stück weit den Glauben zu vermitteln. Darin habe ich nicht gerade Übung durch mein Elternhaus, weil der Glaube dort kein Thema war. Es gibt keine Rituale, die mir in Fleisch und Blut übergegangen sind. Hier ist mir der Glaube eine Richtschnur. Gerade dann, wenn ich ungerecht gewesen bin gegenüber den Kindern, was vorkommt, wenn ich überarbeitet bin. Dann muss ich mich bei ihnen für eine Überreaktion entschuldigen. Das Spannungsfeld bleibt, das kann man auch nicht schön reden. Mein Beruf lässt mir nicht so viel Zeit, wie ich mir das wünschen würde. An der Stelle frage ich Gott dann schon, was er sich dabei gedacht hat. Meiner Familie gegenüber merke ich, dass ich ihnen nicht so gerecht werden kann, wie ich das sollte. Das muss ich „an Gott abgeben" und noch ein Stück daran arbeiten. Ich versuche mir den Sonntag freizuhalten, denn das Gebot hat eine ganz praktische Bewandtnis: Wenn ich an sieben Tagen arbeite, dann geht mir nach einer gewissen Zeit die Puste aus. Deshalb werbe ich bei Vereinen oder privaten Personen um Verständnis, wenn ich mich da mal vertreten lasse.

Und wie steht Conny dazu?

Sie sieht das durchaus auch kritisch, zumal sie eben nicht die „First Lady" ist, die sich viel daraus macht, mit mir zu Veranstaltungen zu gehen und in der ersten Reihe zu sitzen. Das ist nicht ihr Ding. Sie achtet darauf, dass ich mit meinen Terminen sorgsam umgehe, damit noch Platz für die Familie bleibt. Heute war ich mit den Kindern zum Beispiel im Senckenbergmuseum, morgen habe ich frei. Das muss auch noch möglich sein, gerade wenn Schulferien sind.

Wenn Du mal abtrittst: Was wünschst Du Dir, was von Dir bleibt und was die Leute von Dir sagen?

Da hab ich mir bisher wenig Gedanken gemacht. Letztendlich ist es das, dass der Eindruck von mir bleibt, dass ich geradlinig und ehrlich zu den Menschen geblieben bin. Es kann nicht alles gelingen und es können auch Situationen kommen, wo etwas richtig fehlschlägt. Aber trotzdem ist es mir wichtig, dass die Leute sagen, dass ich bei allem ehrlich geblieben bin.

Hast Du Personen aus der Bibel zum Vorbild?

König David fasziniert mich, das hat er schon früher, als ich mich mit den Psalmen beschäftigt habe. Von David sagt Gott, dass er sich ein Mann nach seinem Herzen gesucht hat. Das hat mich immer sehr bewegt. Gott sieht nicht das, was vor Augen ist, sondern das Herz eines Menschen. Diesen Vers aus 1. Samuel 16 habe ich auch in die Todesanzeige meines Vaters genommen. Der König David ist einer, der Mensch war mit allen Fehlern, auch schwer wiegenden. Aber irgendwo hat er die Kurve gekriegt und bereut und hat die Konsequenzen auch getragen.

Deine wichtigsten persönlichen Werte neben der Ehrlichkeit?

Hilfsbereitschaft ist mir noch sehr wichtig und Loyalität/Treue. Das ist gerade als Beamter seinen Dienstherren gegenüber so eine Sache. Wenn die Regierung wechselt, muss der Beamte bleiben. Gerade zwischen Menschen sind diese Werte wichtig: Zu jemandem zu stehen, auch wenn es mal nicht so läuft.

Was macht Deiner Frau am meisten Mühe mit Dir?

Sie hat vom ersten Tag an Mühe mit mir, weil ich so introvertiert, zu still bin. Sie hat sich immer gewünscht, dass ihr Partner mehr redet, mehr aus sich herausgeht, mehr preisgibt. Sie sagt, sie müsse mir jedes einzelne Wort wie Würmer aus der Nase ziehen. Das ist auch so. Im vergangenen Sommer habe ich ein englisches Sprichwort entdeckt, das ich mir aufschrieb und es auf meinen Schreibtisch legte. Es lautet: „Ein Wort zu viel ist ein Gedanke zu wenig!" Meine Frau und ich haben gescherzt, dass der Mann am Tag nur 2.000 Wörter hat und wenn die verbraucht sind, dann gibt es eben keines mehr. Wenn ich nach Hause komme nach vielen Terminen, dann sagt sie manchmal: Na, hast Du die 2.000 Wörter schon verschossen? Ich bin abends auch kaum in der Lage zu berichten, was tagsüber war. Deshalb trinken wir morgens, wenn die Kinder noch schlafen, eine Tasse Kaffee und ich erzähle ihr dann. Nach dem Schlaf habe ich wieder Energie dafür getankt. Aber ich glaube, das ärgert sie nach wie vor.

Mit welchen Charaktereigenschaften von anderen kommst Du am wenigsten klar?

Mir gelingt es relativ gut, mich auf fast jeden Menschen einzustellen. Ganz schwierig wird es, wenn eine gewisse Verlässlichkeit nicht gegeben ist, wenn mir jemand eine Zusage macht und bei der nächsten Begegnung nichts mehr davon wissen will. Damit kann ich nicht gut umgehen. Aber im Großen und Ganzen finde ich mit jedem ein Thema.

Fühlst Du Dich in unserer Kirchengemeinde zuhause?

Ja, das kann ich sagen. Nachdem ich von Niederlemp weggegangen bin und in Wetzlar gewohnt habe und die Domgemeinde besucht habe, fühlte ich mich nur wie ein Gast. Hier in Niederbiel ist das anders. Hier ist unsere Gemeinde, in der wir geheiratet haben, unsere Kinder getauft wurden und ich kenne viele Leute, die hier in die Gemeinde gehen. Da fühle ich mich sehr wohl und angenommen.

Betest du vor schwierigen Sitzungen oder Terminen?

Ja, vorher – gerade dann, wenn ich weiß, dass es schwierig werden könnte – und auch währenddessen!

Und Du bekommst Impulse?

Ja, ich achte bewusst darauf und danke Gott hinterher auch dafür.

Damit ich nicht nur vorher bete, „Herr, sei bei mir und verherrliche Dich an mir ...". Denn es wird mir oft Ehrerbietung entgegengebracht. Mir ist es aber sehr wichtig, alleine Gott die Ehre zu geben. Wenn jeder mir auf die Schulter klopft und mich lobt, dann muss ich mir bewusst machen: Nein, nicht ich habe das toll hinbekommen, sondern Gott gehört die Ehre. Es war sein Segen. Meine Frau erdet mich dann auch wieder und bringt mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie lobt mich auch, macht mir auf der anderen Seite aber immer wieder bewusst, wie vergänglich das Schulterklopfen ist.

Ist Dir wichtig, dass die Gemeinde für Dich betet?

Ja, das ist mir ausgesprochen wichtig, weil ich einerseits an die Kraft des Gebetes glaube und weil ich auch gespürt habe, dass in diesen eineinviertel Jahren viele Dinge sehr, sehr gut gelaufen sind. Dass viele Türen aufgegangen sind, die vorher verschlossen waren. Manchmal sagen meine Mitarbeiter: Da haben wir Glück gehabt. Dann denke ich: Nein, das war kein Glück, sondern viele treue Beter, die meine Arbeit unterstützen. Ich war bei einem Jubiläum der Christlichen Gemeinde in Burgsolms (Brüdergemeinde), die habe ich auch um Gebet für meine Arbeit gebeten. Deren Gebetskreis hat mir das zugesagt.

Welche Hobbys hast Du – oder gibt es einen Sport als Ausgleich?

Mein Hobby ist der landwirtschaftliche Bereich, in der Vergangenheit hab ich ja auch Puten und Schweine gehabt. Aber dafür bleibt im Moment keine Zeit. Die Zeit, die übrigbleibt, will ich für meine Familie nutzen.

Wie beurteilst Du als Christ die Katastrophen, die bei vielen Menschen Verunsicherung und Angst vor der Zukunft auslösen (Aufstand in der arabischen Welt, Wirtschaftskrise, steigende Ungerechtigkeit; Hunger, Naturkatastrophen ...)?

In der Gemeinde, in der ich groß geworden bin, war das Thema Endzeit immer ein hippes Thema, das die Gemüter erregt hat. Die Geschichte von Israel ist immer genau analysiert worden hinsichtlich der Bedeutung auf die Endzeit. Ich kann mich erinnern, dass damals – 1991 - schon die Stimmung war: Es geht jetzt nicht mehr lange. Als ich mich mit einem darüber unterhielt, sagte er: Mach aber trotzdem Deine Ausbildung noch zu Ende! Und irgendwann hab ich für mich entschieden, dass es sehr viel mehr Sinn macht zu sehen, was ich heute und jetzt tun und wie ich jeden Tag dazu nutzen kann am Reich Gottes mitzubauen – statt zu überlegen, wie das alles weitergeht. Ich analysiere nicht jedes Ereignis daraufhin. Hier orientiere ich mich an Luther, der gesagt hat, dass er heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen würde, wenn morgen die Welt unterginge.

Warum greift Gott nicht ein?

Darauf weiß ich keine Antwort.

Und zuletzt: Wie feiert die Familie Inderthal Weihnachten?

Die Inderthals führen die Tradition der Familie meiner Frau, den Doepps, weiter: Wir besuchen den Familiengottesdienst, dann gibt es ein Weihnachtsessen und Bescherung mit den Kindern. Meine Schwiegermutter und mein Schwager mit seiner Freundin kommen dazu.

Ich danke Dir für das Gespräch!

 

Terminkalender

Letzter Monat Mai 2012 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 18 1 2 3 4 5 6
week 19 7 8 9 10 11 12 13
week 20 14 15 16 17 18 19 20
week 21 21 22 23 24 25 26 27
week 22 28 29 30 31

Losungen | Lehrtexte

Sonntag, 20. Mai 2012
Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

Aktuelle Termine

So 20.05.2012 10:00
Gottesdienst
So 20.05.2012 10:00
Kindergottesdienst
Mo 21.05.2012 19:00
Gebetstreff
Mo 21.05.2012 20:00 - 21:00
Chörle
Di 22.05.2012 15:30 - 17:00
Kids- Club
Do 24.05.2012 09:30
Mini-Club
Fr 25.05.2012 17:00
Rock- Solid
Sa 26.05.2012 11:00
Die Waldabenteurer

Pfarrers Welt

Bibel vs Koran web

Bibel versus Koran? - Warum Bibellesen gegen Fundamentalismus hilft

Während die fundamentalistischen Salafisten Korane verteilen, herrscht in Deutschland mehr und mehr Ignoranz gegenüber den christlichen Grundlagen. Wer liest hierzulande noch die Bibel?

Weiterlesen...

Predigten

Hier können sie sich die Predigten anhören oder downloaden.

 

Gemeindebrief

Hier können Sie den aktuellen Gemeindebrief unverbindlich und kostenlos per E-Mail anfordern.

 

Ev. Kirchengemeinde Niederbiel | Buchenweg 15 | 35606 Solms | Tel.: 06442 7646 | Fax: 06442 922546 | info(at)kirche-niederbiel.de