|
Danke, Niederbiel!In Niederbiel leben großartige Menschen. Menschen, die zusammenhalten. Sich für das Gemeinwohl einsetzen. Von sich selbst auch mal wegsehen können, um sich für wichtige Aufgaben und lohnenswerte Ziele zu engagieren. Und sie tun das mit viel Herz. Entweder ganz privat. In einem der vielen Vereine. Oder in der Kirchengemeinde. Liebe Freunde, kaum hatte das Presbyterium 2004 von Diospi Suyana erfahren, hat es sich samt Gemeinde hinter Diospi Suyana gestellt. Noch bevor ich im Januar 2005 das Büro des Vereins in meiner Wohnung in der Berghäuser Straße 18 eröffnete, hatte das Rentamt im Dezember schon die erste Niederbieler Kollekte überwiesen. Und kurz danach erhielt ich die erfreuliche Mitteilung, dass die Kirchengemeinde drei Monate im Jahr für uns sammeln möchte. Kaum zu glauben:Zwischenzeitlich hat Niederbiel alleine in Form von Kollekten die stolze Summe von 27.953,44 Euro zusammengelegt. Damit konnte sehr vielen Quechuas geholfen werden, die vor staatlichen Krankenhäusern vergeblich auf eine Behandlung gewartet hätten. Noch nicht berücksichtigt sind hier die vielen privaten Spenden für das Spital direkt oder für Udo und Barbara Klemenz nach ihrer ersten Ausreise im August 2005. Aber das ist noch nicht alles:Ein ehrenamtliches Team, das größtenteils aus Niederbielern besteht, unterstützt mich jährlich bei fünf bis sechs Versandaktionen und ein bis zwei Mitarbeiter-Infotreffen. Mit Kuchen- oder Salatspenden, Küchendiensten, Tischdekorationen, Fahrtdiensten, Aufräumarbeiten, Rundbriefe eintüten, Kuverts stempeln und v. a. m. Während ich anfangs befürchtete, die Freude am Helfen würde nachlassen, ist sie bis heute ungebremst und ich werde immer wieder überrascht mit der Frage: Na, wann ist es wieder soweit? Niederbiel ist ein Teil von Diospi Suyana!Und ein großer Segen für die benachteiligten Quechuas in den Anden Perus. Sie – liebe Freunde - leben die Empfehlung aus den biblischen Sprüchen Kapitel 3, 27: „Verweigere keinem die nötige Hilfe, wenn es in Deiner Macht steht." Ganz herzlichen Dank Ihnen allen für Ihre finanzielle und tatkräftige Unterstützung. Ich bin dankbar für Sie – und sehr froh darüber, vor 13 Jahren in Niederbiel „Asyl" gesucht und gefunden zu haben. Ein gesegnetes Weihnachtsfest und glückliches Jahr 2012! Ihre Anette Bauscher |


