Indianerlager in Niederbiel!
„Sie sind geflüchtet, der Schatz ist weg, es waren drei Bleichgesichter!" Helle Aufregung herrschte im Indianerlager, das vom Heimat- und Kulturverein sowie von der Evangelischen Kirchengemeinde Niederbiel ausgestaltet worden ist. Der Schatz des Stammes der „Jungen Wölfe" (wie die kleinen Krieger sich selbst nannten), wurde geklaut! Also hieß es auf indianerweise zu trainieren, um den Schatz zurückzuerobern!
Nachdem jeder Indianer sich selbst einen Namen wie „weißer Stein", „kleiner Stern", „leiser Blitz" usw. gab, ging es am frühen Morgen des anderen Tages nach einem guten Indianerfrühstück an die Arbeit. Kleidung, Kopfschmuck, Ketten wurde gebastelt und Pfeil und Bogen gebaut. Mit dem erfahrenen Indianer „Sprechender Wald" (Helmut Hofmann) ging es dann auf Pirschjagd, wo die Indianerkinder viel Interessantes über unsere schöne Natur erfuhren. Am Nachmittag wurde dann kräftig für die Rückeroberung unseres Schatzes trainiert. Beim Pfeil und Bogen schießen, Ziel- und Speerwerfen, Balancieren sowie beim Hangklettern konnten sich die jungen Wölfe beweisen.

Am Abend, nachdem bei Würstchen und Stockbrot am Lagerfeuer neue Kraft gesammelt wurde, ging es auf den Mohawk Pfad (Niedrigseilparkour) und anschließend auf den Wolfspfad, wo die Krieger ihren Zusammenhalt unter Beweis stellen konnten. Glücklich und zufrieden, aber auch geschafft gingen die Krieger zu Bett. Als am nächsten Morgen die „Kriegstrommel" erschallte, war allen klar, jetzt wird der Schatz zurückerobert! Mittels einer Schatzkarte wurde bald das Versteck der Banditen gefunden und diese in die Flucht geschlagen! Der Schatz kam wieder zurück ins Lager, wo dieser unter den Augen der Eltern geöffnet wurde. Was sich in der Schatzkiste befand? Natürlich erstmal Süßigkeiten und der Schatz des Lebens, die Bibel, durch die Gott unser Schöpfer zu uns redet!
Während des Indianerlagers hörten die Kinder immer wieder Geschichten von Tom, dem Räuberjungen, der auf einmal im Schloss des Königs (Gott) aufwachte, weil der Königssohn ihn freigekauft hatte. Er erlebte eine völlig neue Welt, die ihm sehr gut gefiel.
Mit diesen Geschichten wurde den Kindern Gott vorgestellt und sie erfuhren von seiner Liebe und Fürsorge.
Am Ende des Camps hörte man immer wieder: „Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei!"
Bedanken möchte ich mich bei allen Mitarbeitern und der Christlichen Stiftung, die dieses Projekt erst ermöglichten!
Häuptling Andre Laube
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